Energie-Beratung

Die Spezialisten unseres Vereins bieten unentgeltliche und unverbindliche Beratung für die verschiedensten Situationen.

 

Wenn Sie Ihre Energiekosten reduzieren, wenn Sie die Sonnenergie nutzen, wenn Sie Ihr Haus besser isolieren möchten, oder wenn der Ersatz der Heizung fällig ist, dann sind Sie hier richtig:

 

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  • Wir verkaufen nichts.
  • Wir verpflichten zu nichts.
  • Wir zeigen Möglichkeiten
    und Wege auf.

 

 

 Melden Sie sich beim Spezialisten Ihrer Wahl:

Christian Eisenhut       071 870 05 45     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Andreas Zech               071 877 10 60    
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Walter Züst                   071 870 07 40    
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Hier finden Sie drei typische Beratungsbeispiele:  

1. Sonnenergie optimal nutzen

2. Ein 50-jähriges Haus umfassend sanieren

3. Im Haushalt Energie sparen und die Effizienz verbessern

 

Nützliche Links, falls Sie selber recherchieren möchten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel 1

PV2

 

 

Sonneneinstrahlung1Kollektoren2
Der Eigentümer Guido Sonnig möchte in seinem Einfamilienhaus aus dem Jahr 1992 von der Sonnenenergie profitieren.

 a) Fragestellung
Wie kann ich die Sonnenergie optimal nutzen? Welche Möglichkeiten bestehen konkret?

b) Vorgehen
Bei einem Rundgang werden das Dach, die Südfassade und der Heizungsraum besichtigt, sowie die Baupläne beigezogen.

c) Ergebnisse
Das Gebäude eignet sich dank der Südausrichtung und der Dachform sehr gut für die Nutzung der Sonnenenergie.

  • Die Fenster (Doppel-Isolierverglasung ohne Wärmeschutz) aus dem Jahr 1992 sollten gelegentlich ersetzt werden. Optimierung der passiven Sonneneinstrahlung: Bei den Fenstern, durch die direkte Sonneneinstrahlung in beheizte Räume fällt (grosse Fensterflächen im Wohnraum), ist auf einen guten Kompromiss zwischen möglichst viel Wärmeeinstrahlung und geringen Verlusten durch Abstrahlung zu achten.
  • Für den bestehenden Elektroboiler bietet sich der Ersatz mit einer Kollektoranlage an: 5 bis 7 m2 Kollektorfläche auf dem Dach, Boilerersatz im Heizungsraum (500 bis 700 Liter, mit Elektroeinsatz für Schlechtwetterperioden). So kann mind. 80 % des Wassers durch Sonnenenergie erwärmt werden. Nach Möglichkeit sollten dann auch Waschmaschine und Geschirrspüler ans Warmwasser angeschlossen werden. Grobe Kostenschätzung: Fr. 11‘000 bis 14‘000. Förderung durch Kanton: ca. Fr. 5‘000.
  • Auf dem Dach ist zusätzlich Platz für eine Solarstrom-Anlage von ca. 30m2 Fläche. Das ergibt einen Jahresertrag von ca. 6‘000 kWh. Grobe Kostenschätzung: Fr. 15‘000. Einmalvergütung durch den Bund: ca. Fr. 3‘800. Wenn man einen hohen Eigenverbrauch erzielen will, lohnt es sich, einen Stromspeicher anzuschaffen (Fördergeld vom Kanton).
  • Nächste Schritte:
    Die drei Hauptpunkte können unabhängig voneinander verwirklicht werden (auf dem Dach muss aber im Voraus geplant werden, welche Anlage wo platziert wird). Steuertechnisch ist es günstig, die einzelnen Vorhaben auf mehrere Jahre zu verteilen.
    Es lohnt sich, vor Auftragserteilung mehrere Offerten einzuholen.

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Beispiel 2
Daemmung
PelletkesselPV1

 

 

 

 

Das Ehepaar Saniero hat mit seinem 50-jährigen Einfamilienhaus Grosses vor.

a) Fragestellung
Wir möchten mittelfristig unser Haus energetisch umfassend sanieren. Was fällt da alles an? Grobe Kostenschätzung? Können wir die Kosten auf mehrere Jahre verteilen?

b) Vorgehen
Bei einem Rundgang wird das ganze Gebäude aussen und innen besichtigt, die Baugeschichte und die Baupläne werden auch einbezogen.

c) Ergebnisse
Der Zeitpunkt ist günstig: Die Hypothekarzinsen sind tief, die Förderbeiträge zurzeit recht hoch, und mittelfristig ist eine Gesamtsanierung unumgänglich.

  • Für die Gesamtsanierung ist ein umfassendes Konzept nötig, damit die einzelnen Bauvorhaben gut zusammenpassen.
  • Die Durchführung kann in gut geplante Etappen (was zuerst, was nachher?) aufgeteilt werden. Es ist auch steuerlich vorteilhaft, die Kosten auf mehrere Jahre aufzuteilen.
  • Der Beizug eines Planers lohnt sich, wenn die Eigentümer nicht die Möglichkeit haben, sich selber in die zahlreichen technischen Fragen einzuarbeiten.
  • Im konkreten Fall könnte die Durchführung so aussehen:
    1. Etappe:
    Gute Dämmung der Gebäudehülle inkl. Fensterersatz (siehe Beispiel 1); da das Dachgeschoss nur Abstellraum umfasst, reicht es dort, dessen Boden gegen die beheizten Räume zu isolieren.
    2. Etappe:
    Nutzung Sonnenenergie: auf dem Dach wahlweise Solarstrom-Anlage und Kollektoranlage für Warmwasser (siehe Beispiel 1) ODER grosse Kollektoranlage (mind. 15 m2) mit grossem Wasserspeicher im Untergeschoss für Warmwasser und Heizungsunterstützung.
    3. Etappe:
    Ersatz der bestehenden Gasheizung (welcher Heizungstyp? Das hängt vom Entscheid in der vorhergehenden Etappe ab).
  • Es ist ein detaillierter Kostenvorschlag mit Einholen von Offerten zu erstellen. Grober Kostenrahmen: Fr. 300‘000, abzüglich Fördergelder, abzüglich Einsparungen bei den Steuern.
  • Nächste Schritte: Neutrale, professionelle Beratung (empfohlen: Verein Energie AR/AI); evtl. GEAK Plus (Gebäudeenergieausweis, inkl. detaillierten Vorschlägen für Sanierung, inkl. Kosten) erstellen lassen.

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Beispiel 3

LED2KuehlschrankPc

Familie Spar-Effi hat sich vorgenommen, Energie zu sparen und die Effizienz im Haushalt zu verbessern.

a) Fragestellung
Wir möchten auf der nächsten Stromrechnung eine Reduktion des Stromverbrauchs von mindestens 15 % erreichen. Unser Verhalten im Alltag haben wir bereits geändert und sprechen regelmässig über weitere Einspar-Möglichkeiten. – Wo können wir mit technischen Mitteln eine weitere Reduktion erreichen?

b) Vorgehen
Rundgang durch die Wohnung, Messung des Stromverbrauchs bei einzelnen Geräten.

c) Ergebnisse
Mit kostengünstigen Massnahmen kann viel erreicht werden, teurer hingegen ist der Ersatz von Haushaltgeräten:

  • Auffällig ist der hohe Stromverbrauch beim Desktop-Computer: In den Systemeinstellungen kann ein Energiesparmodus konfiguriert werden. Wenn der Computer mehr als eine Stunde nicht gebraucht wird, lohnt es sich, ihn ganz abzustellen. Allerdings bleiben dabei der grosse Bildschirm und der Drucker weiterhin unter Strom. Einfachste Lösung: eine Steckdosenleiste mit Netzschalter.
  • Falls man nachts nicht telefoniert, lohnt es sich, den Router mit einer einfachen Schaltuhr von 22 Uhr bis 6 Uhr abzustellen (viele Router haben eine interne, programmierbare Standbyfunktion für die Nacht). Bei Ferienabwesenheit der ganzen Familie lohnt es sich, den Router ganz vom Netz trennen.
  • LED-Leuchtkörper gibt es heute kostengünstig in allen möglichen Varianten. Für wenig Geld kann man die Uralt-Glühbirnen und die älteren Stromsparbirnen ersetzen.
  • Der über 10 Jahre alte Kühlschrank sollte ersetzt werden. Kühlschränke der Energieklasse A+++ sind nicht mehr teuer und brauchen nur ein Drittel so viel Strom wie der zurzeit benützte.
  • Auch beim mittelfristigen Ersatz anderer technischer Geräte lohnt es sich, auf den Stromverbrauch zu achten (ein Laptop braucht weniger als halb so viel Strom wie der vorhandene Desktopcomputer; braucht die Familie wirklich ein Fernsehgerät mit 150 cm Bildschirmdiagonale?)
  • Eine neutrale Übersicht über das Angebot für den Haushalt findet sich bei topten.ch.
  • Grobe Schätzung: Allein mit den kostengünstigen Massnahmen kann Familie Spar-Effi den Stromverbrauch um ca. 10 % senken.

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