Spartipp 6: Ist Kühlen cool?

Praktisch sind sie auf jeden Fall, die Kühlschränke und Tiefkühlgeräte. Doch auch sie brauchen, je nachdem wie man mit ihnen umgeht, unterschiedlich viel Strom:

 

—   Die Kühlschranktemperatur nicht tiefer als 5° C einstellen und mit einem Thermometer überprüfen (die niedrigste Temperatur ist auf der Glasplatte oberhalb des Gemüsefachs).

—   Vor dem Öffnen des Kühlschranks kurz überlegen: Was brauche ich alles? (Bei jedem Öffnen der Türe entsteht ein Luftwirbel, womit warme Zimmerluft in den Kühlschrank gelangt und hinuntergekühlt werden muss.)

—   Heisse Speisen zuerst abkühlen lassen, dann erst in den Kühlschrank stellen.

—   Kühlschrank und Tiefkühlgerät regelmässig abtauen: 5 mm Eis bewirken 30% mehr Stromverbrauch.

—   Tiefkühlgerät möglichst in kühlem Raum aufstellen.

—   Wer im Tiefkühlgerät Ordnung hat, braucht die Türe nur ganz kurz zu öffnen.

—   Tiefgefrorenes einen halben Tag vor Gebrauch in den Kühlschrank stellen (doppelter Effekt: taut schonend auf, kühlt den Kühlschrank ohne Stromverbrauch).

—   Anstelle von Tiefkühlen gibt es auch andere Konservierungsmethoden für Früchte und Gemüse: Sterilisieren, dörren.

Die Technik macht Fortschritte: Alte Geräte brauchen rund doppelt so viel Strom wie neue der Energieklassen A++ oder gar A+++. In einem späteren Energiesparschwein wird erklärt, wann der Ersatz von Geräten sinnvoll ist.

Und zum Schluss eine Frage: Sollen wir beim Energiesparen Selbstverantwortung übernehmen oder auf staatliche Vorschriften warten?